• Menu
  • Menu
Mangotrails, Foto, Lofoten, Norwegen ,Reine

Der Aufstieg zum Reinebringen – Unsere Erfahrungen

Startseite » Der Aufstieg zum Reinebringen – Unsere Erfahrungen

Unser Aufstieg zum Reinebringen

“Unglaublich was die Sherpas hier errichtet habe”.

~Helena und Niko

Aufstieg zum Reinebringen: Unser Highlight in Reine

Hei, hvordan har du det? (Hey, wie geht’s) Das absolute Highlight unseres Aufenthalts in Reine war der Aufstieg zum Reinebringen! Diese Wanderung ist definitiv nichts für schwache Nerven – der Weg ist extrem steil, stellenweise exponiert und bei feuchtem Wetter rutschig –, aber jede Schweißperle und jeder mühsame Schritt lohnt sich für das Panorama, das oben auf dich wartet.

Mangotrails, Foto, Lofoten, Norwegen ,Reine

Praktische Tipps zum Start und Parken

Unser Startpunkt war der kleine Parkplatz nur wenige Meter vor der Brücke, die hinüber nach Reine führt. Hier kann man zeitlich begrenzt bis zu 4 Stunden parken – superpraktisch, aber leider meist überfüllt. Eine weitere Option gibt’s an der E10, etwa 2 Kilometer von Reine entfernt und 1,3 Kilometer vom Wanderbeginn. Beide Plätze sind tagsüber fast durchgängig belegt, vor allem in der Hochsaison. Unser Tipp: Park einfach in der Nähe und warte, bis jemand von der Wanderung zurückkommt und weiterfährt. Innerhalb von 10–15 Minuten wird meist eine Lücke frei – Geduld zahlt sich aus!

Zusätzlicher Park-Tipp: Starte entweder sehr früh morgens (idealerweise vor 8 Uhr) oder sehr spät am Tag (nach 19 Uhr). Um diese Uhrzeit sind die Parkplätze deutlich leerer. Besonders vor Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang hast du beste Chancen auf einen freien Spot und die Wanderung oft mehr oder weniger für dich allein.

Hier klicken, um den Inhalt von www.google.com anzuzeigen.

Der Aufstieg – Schritt für Schritt

Wir haben die Besteigung kurz vor Sonnenuntergang gestartet, was die Tour zu einem echten Highlight machte: Wenig Leute unterwegs, wir waren fast ganz allein. Die berühmten Stufen, 1978 von Sherpas aus Nepal erbaut, führen serpentinenartig den Berg hoch. Insgesamt überwindet die Strecke hin und zurück rund 450 Höhenmeter auf etwa 3 Kilometern.

Glücklicherweise gibt es entlang des Weges zahlreiche kleine Nischen mit Bänke, wo man sich erholen und verschnaufen kann. Die größte Herausforderung stellen jedoch die Abgründe dar – vor allem für alle, die nicht völlig schwindelfrei sind. Selbst in schwindelerregender Höhe fehlt jeglicher Schutz durch Geländer, und mit jedem weiteren Meter nach oben wird der Blick in die Tiefe immer beeindruckender und beklemmender zugleich.

Wander-Tipps:

  • Ausrüstung: Gute Wanderschuche mit Profil sind essenziell (keine Sneaker!), Trekkingstöcke helfen enorm beim Abstieg. Nimm ausreichend Wasser, Snacks und eine Windjacke mit – oben weht’s oft kräftig.
  • Zeitplan: Rechne mit 45–90 Minuten Aufstieg und 30–60 Minuten Abstieg, je nach Fitnesslevel. Die ersten Meter sind sanft, dann wird’s richtig steil: Hände brauchst du stellenweise zum Abstützen.
  • Wettercheck: Prüfe die App „Yr.no“ für Regen oder Nebel – bei schlechtem Wetter wird’s gefährlich rutschig. Vermeide den Aufstieg bei starkem Wind oder Gewitter.
  • Pausen: Mach unterwegs Foto-Stopps, atme durch und genieße die ersten Ausblicke – das motiviert für die letzten steilen Meter.

Das atemberaubende Panorama

Am Gipfel erwartet dich der ikonische Reinebringen-Blick, der schon unzählige Postkarten, Kalender und Instagram-Feeds geschmückt hat. Schroffe, zerklüftete Bergspitzen ragen dramatisch in den Himmel, tiefblaue Fjorde schimmern darunter, und das pittoreske Fischerdorf Reine schmiegelt sich wie ein perfektes Modell in die Landschaft.

Rorbu-Hütten mit roten Dächern, spiegelglatte Gewässer und endlose Bergketten – das Panorama ist einfach überwältigend und fühlt sich an wie aus einer anderen Welt. Bei Sonnenuntergang, wie bei uns, färbt sich alles in warmen Gold-, Orange- und Rosatönen, was den Moment noch magischer macht. Hier oben vergeht die Zeit wie im Flug; wir haben über eine Stunde einfach nur geschaut, fotografiert und die Stille genossen.

Foto, Mangotrails, Lofoten, Reinebringen
Foto, Mangotrails, Lofoten, Reinebringen
Foto, Mangotrails, Lofoten, Reinebringen

Abschied und Alternativen

Mit diesen unvergesslichen Bildern im Kopf fiel uns der Abschied von den Lofoten am nächsten Tag noch schwerer – Reine bleibt ein Ort, der unter die Haut geht.

Für alle, die den Aufstieg scheuen (z. B. bei Regen oder mit Kindern), bietet Reine tolle Alternativen: Kajaktouren starten direkt im Dorf und lassen dich die umliegenden Inseln, versteckten Buchten und die Fjordkulisse idyllisch vom Wasser aus erkunden. Oder fahr einfach die E10 entlang und halte an Aussichtspunkten – die Lofoten zaubern überall Wow-Momente herbei.

Ein absolutes Muss für jeden Lofoten-Besuch – wir können den Reinebringen-Aufstieg nicht oft genug empfehlen!

Danke das da unseren Block gelesen hast. Hat dir unser Lofoten Reiseblog gefallen? Dann lass doch gerne einen Kommentar hier oder erfahre hier mehr über spannende Reiseziele in Europa. Bis dahin, bleib geschmeidig!

Helena und Niko

Hallo und herzlich willkommen auf Mangotrails! Wir sind Helena, Niko und unsere Tochter Lilly. Gemeinsam nehmen wir dich auf unserem Reiseblog mit zu den schönsten Ecken unseres Planeten und entdecken die Welt aus verschiedenen Perspektiven.

Unsere Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.